Jeder Mensch und jedes Kind ist anders, hat andere Kompetenzen und andere Bereiche in denen es Förderung oder Forderung braucht.  Erfahren Sie mehr über die Vielfalt unserer pädagogischen Arbeit an unserer Schule.

Diese Vielfalt macht auch die Schülerschaft an der IGS Nordend aus und entsprechend wollen wir für unsere Schülerinnen und Schüler bestmögliche Bedingungen für individuelles Lernen durch verschiedene Formen der Differenzierung schaffen – durch unterschiedliche Räume, mit Materialien, Herangehensweisen, Fragestellungen usw.. 

Je nach Bedarf und Möglichkeit erfolgt das differenzierende Lernen zum Einen in SOL, zum Anderen im sogenannten Fachunterricht.

Die Differenzierung im Fachunterricht kann innerhalb einer Klasse erfolgen, d.h. durch eine innere Differenzierung. Diese beginnt bei uns ab dem 5. Schuljahr und ist in allen Fächern möglich.

Darüber hinaus hat sich das Kollegium der IGS Nordend für eine äußere Differenzierung in Englisch und Mathematik ab dem 7. Schuljahr entschieden.
Dazu werden klassenübergreifende Erweiterungs- und Grund-Kurse gebildet. Während im Grundkurs (G-Kurs) das Basiswissen vermittelt wird, bietet der Erweiterungskurs (E-Kurs) Lernen auf einem vertiefenden, höheren Niveau.

Ab Klasse 8 unterrichten wir Deutsch in klasseninterner Differenzierung auf E- und G-Kurs-Niveau, ebenso die Naturwissenschaften ab Klasse 9. Französisch wird ebenfalls ab Klasse 9 differenziert nach E- und G-Niveau unterrichtet, wobei Latein nur auf dem E-Niveau stattfindet.

Der bedeutende Unterschied zu der bereits zuvor erfolgten Differenzierung liegt in der Benotung, die nun nach der entsprechenden Kurszugehörigkeit erfolgt.

Das Angebot der Neigungsdifferenzierung machen wir, wenn Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Themenangeboten wählen können, z.B. bei den Sportkursen oder auch den jahrgangsübergreifenden Projektangeboten in den Jahrgängen 9 und 10.

Das aktuelle Team 7 des Schuljahres 2015/16 hat sich für das Beibehalten der inneren Differenzierung in Englisch und Mathematik entschieden. Die Schülerinnen und Schüler werden weiterhin im Klassenverband in den Fächern in einer Doppelstunde in der Woche unterrichtet, erhalten dann in SOL und einer sogenannten Werkstatt-Stunde die Gelegenheit an ihren Schwerpunkten und Förder- und Forderbedarfen individuell zu arbeiten.

Das Team evaluiert diesen Ansatz und wird den Prozess immer wieder schulweit kommunizieren.