Weltweite Aktion

Liebe Besucher*innen der Homepage,

wir haben ausgehend von einer Schüler*inneninitiative an der IGS Nordend eine Bewegung gestartet, die Mut machen und Optimismus verbreiten soll. Das gelbe Herz als internationales Zeichen für Solidarität in Zeiten von Corona.

Gemeinsam basteln wir gelbe Herzen und hängen sie sichtbar - zum Beispiel an Fenstern, Türen, Gartentoren, Briefkästen und was Ihnen auch immer dazu einfällt - auf.

Es soll unsere Antwort auf Ausgrenzung und Abgrenzung aus Angst sein.
Nicht Angst, sondern Optimismus und Hoffnung, sich morgen wieder in die Arme zu schließen. 

Wenn Sie Lust haben, beteiligen Sie sich mit Ihren Kindern an dieser Aktion, teilen und verbreiten Sie unseren Aufruf und schicken Sie uns auch Ihre Ergebnisse zu. Wir laden sie gerne auf unserer Homepage hoch.


Lassen Sie uns trotz Distanz ein wenig weiter zusammenrücken!

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mitmachen und Ihre Solidarität bekunden.

       Für die Schule  und die Aktionsgruppe




    Susanne Frye                  und            Florian Neukirchen 💛
    (Schulleiterin)                             (Lehrkraft an der IGS Nordend, Team 6)

 
 
 

Betreff: Bitte, räumliche Distanz wahren

Liebe Eltern, nach wie vor hoffen wir, dass es Ihnen allen noch gut geht. Wir alle merken die in unserem Alltag eingreifenden Veränderungen. So möchte ich Sie heute weiter über das nun folgende informieren:

 

Schulschließung und Möglichkeiten, mit uns Kontakt aufzunehmen:

Am Montag und Dienstag hatten die Schüler*innen noch einmal die Gelegenheit, ihre Schulsachen, Lernmaterialien, Bücher, persönliche Sachen und was sie sonst noch für die nächste Zeit benötigen aus der Schule abzuholen. Nun sollten alle gut versorgt sein.

Die IGS Nordend ist „räumlich“ nun geschlossen und leider nicht mehr frei zugänglich mit Ausnahme der Kinder, die sich in der Notbetreuung befinden.

Weiter erreichen Sie das Sekretariat telefonisch wie per Mail in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und die Schulleitung in der Zeit von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr, ebenfalls per Mail oder telefonisch, persönlich leider nicht mehr.

 

Weitere Maßnahmen der Landesregierung:

Sicherlich konnten Sie bereits den Medien entnehmen: Die nun getroffenen Maßnahmen, die weitere Schließungen im öffentlichen Leben vorsehen (Schließung von Clubs, Bars, Fitness- und Sportanlagen, Spielplätze, etc). haben so wie die Schulschließungen zum Ziel, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen, mit dem Ziel, eine räumliche Distanz zwischen Menschen herzustellen, um die Ausbreitung der Infektionen mit dem Covid-19 Virus zu verlangsamen. Das gilt auch für das private Umfeld. Natürlich verstehen wir sehr gut die Not der Kinder und auch der Eltern, und wir haben Verständnis, dass das vielen Menschen, Ihnen, uns und im Besonderen den Kindern schwer fällt. Und wir verstehen auch, dass das schöne Wetter im Moment dazu einlädt, draußen in Cafés zu sitzen, sich in Gruppen zu treffen, gemeinsame Übernachtungsaktionen zu starten. Seit heute jedoch sind die Empfehlungen eindeutig: bitte nehmen Sie diese sehr ernst und sprechen Sie einfühlend mit Ihren Kindern, damit sie die Situation verstehen und nachvollziehen können. Im Moment dürfen keine Verabredungen in Gruppen getroffen werden, weder zum Spielen, für gemeinsame Ausflüge, sportliche Aktivitäten und daher auch nicht für Lerngruppen, um eventuell die schulischen Aufgaben gemeinsam zu be- und erarbeiten.  Das ist so nicht möglich.

 

Hier der Link zu der erwähnten Vereinbarung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

 

Wir wissen, dass es nicht nur Ihren Kindern, sondern auch Ihnen als Eltern gerade jetzt sehr viel abverlangt. Sie müssen Ihren Kindern die Situation erklären, um Verständnis werben (was Sie sicherlich nicht immer gleich erhalten), sie betreuen, beschäftigen und nebenher auch noch leisten, dass Ihre Kinder weiter lernen und die Aufgaben in höchstem Maße eigenverantwortlich erledigen. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Ihnen, dass Sie dabei Ihre Kinder tatkräftig und aktiv unterstützen, sehen Ihren Einsatz und wissen, was Sie leisten.

 

Und denken Sie stets daran: das Ganze geschieht im Moment zugunsten eines höheren Gutes: Wir schützen mit der Reduzierung unserer eigenen sozialen Kontakte Menschen, die wirklich stark gefährdet sind und helfen darüber hinaus den Menschen, die besonders im medizinischen und pflegerischen Bereich rund um die Uhr im Einsatz sein müssen, um Notfallpatient*innen zu helfen. Unsere Solidarität ist nun aufs äußerste gefordert, und ich bin mir sehr sicher, dass wir das hinbekommen.

 

Liebe Eltern, sollten Sie weitere Fragen haben, an die Klassenleitungen, das Sekretariat oder mich, dann scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen. Wir werden selbstverständlich auch weiterhin ansprechbar für Sie sein, Sie unterstützen, wo wir können und Ihnen hin und wieder Ideen zumailen, die Ihre Kind auch neben den zu erledigenden schulischen Aufgaben vielleicht gerne umsetzen möchten – und Sie vielleicht auch!

 

Es grüßt Sie alle herzlich

 

 

    Susanne Frye

     (Schulleiterin)

Liebe Eltern,



wie Sie der gestrigen Pressekonferenz sicherlich entnehmen konnten besteht mit sofortiger Wirkung bis zum Ende der Osterferien keine Unterrichtsverpflichtung mehr, die Schulen bleiben aber offen, die Lehrkräfte sind weiterhin zum Dienst verpflichtet.



Daher möchte ich Sie in Ergänzung zu meiner ersten Mail über das Folgende informieren:



Für Montag, 16.03.2020 gilt:

Alle Schüler*innen haben noch einmal die Möglichkeit (aber nicht die Pflicht), in die Schule zu kommen, um ihre Lernmaterialien, Bücher und auch persönlichen Sachen abzuholen. Dazu treffen sie sich zur 1. Stunde in ihren eigenen Klassenräumen mit der Klassenleitung. Sie erhalten auch noch einmal Informationen zu den Arbeitsplänen und dazu, wie sie Unterrichtsinhalte wiederholen bzw. neue erarbeiten können.



Ab Dienstag gilt Folgendes:

Nur für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5 und 6 gewährleisten wir eine Notbetreuung in kleinen Gruppen und zwar dann, wenn beide Elternteile oder alleinerziehende Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.



Folgendem Link können Sie die entsprechenden Berufsgruppen entnehmen:



https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-schulen



Sollten beide Elternteile oder ein alleinerziehendes Elternteil dieser Berufsgruppe angehören und folglich einen Betreuungsbedarf haben, so teilen Sie diesen bitte dem Klassenlehrer(innen)team mit unter folgenden Angaben:

·        Vor- und Nachname des Kindes

·        Klasse

·        Klassenleitung

·        Namen der Erziehungsberechtigten

·        Angabe des Berufes.



Ganz herzlichen Dank. Die Klassenteams werden der Schulleitung in der 2. Stunde eine Liste mit den angemeldeten Kindern und Betreuungsbedarf weiterleiten. In einer einberufenen Dienstversammlung am Montag, 16.03.2020, 11.00 Uhr werden wir dann das Konzept der Betreuung planen und organisieren und Sie anschließend noch am Montag hierüber informieren. Der Betreuungsbedarf der Kinder endet gemäß des Stundenplans der jeweiligen Klassen.



Liebe Eltern, das Wichtigste ist, dass wir nun alle gute Nerven bewahren und uns gegenseitig so gut es geht unterstützen, im beruflichen wie privaten Umfeld. Haben Sie Nachsicht mit sich und uns, wenn auch mit dem Betreuungsbedarf vielleicht nicht gleich alles reibungslos verläuft. Seien Sie sicher, dass wir alles unternehmen, damit die nächsten drei Wochen so gut wie möglich verlaufen. Bitte aber unterstützen auch Sie sich gegenseitig, werden sie kreativ und ideenreich. Das braucht‘s vielleicht in der ein oder anderen häuslichen Situation.



Falls sich zwischenzeitlich Fragen ergeben, können Sie sich einmal an die Klassenleitungen wenden oder aber auch an die Schulleitung. Wir sind auf jeden Fall von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr in der Schule  präsent, um unter anderem auch für die höheren Verwaltungsebenen ansprechbar zu bleiben und um schnell reagieren zu können, sollte dies erforderlich sein.



Und das Allerwichtigste zum Schluss: Bleiben wir ALLE gesund!



Es grüßt Sie herzlich



    Susanne Frye

    (Schulleiterin)

 

„Inklusion & Vielfalt“, Abendgespräch an der IGS Nordend mit Raul Krauthausen

 

„An Inklusion kommt niemand vorbei!“ Dies ist spätestens seit 2008 so. Da hat die UN-Behindertenrechtskonvention „Inklusion“ als Menschenrecht für Menschen mit Behinderungen erklärt. Inklusion bedeutet „Enthalten sein“ und heißt, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. 

Und das meint: 

Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen, sondern diese ist von vornherein so ausgestattet, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können – egal wie unterschiedlich sie sind. Das Ideal der Inklusion ist,dass die Unterscheidung „behindert / nicht behindert“ keine Relevanz mehr hat.

 

Doch was heißt das? Was braucht es, dass Inklusion gelingen kann? Wo gelingt sie? Wo nicht - und weshalb nicht? Warum haben so viele Berührungsängste mit Menschen, die eine Behinderung haben? Wie kann man und frau sie überwinden? Was können wir alle tun, damit „Inklusion“ zu einem Thema im positiven Sinne wird und so, dass sie „gelebt“ wird und keiner mehr von ihr spricht, weil sie einfach „normal“ ist?! 

Diesen Fragen und noch Vielem mehr widmet sich die IGS Nordend in ihrer ersten Veranstaltung innerhalb der Veranstaltungsreihe „Abendgespräche“ unter der Moderation von Daniela Cappelluti am Do., 05.03.2020 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr in der Aula des Günthersburggebäudes - und freut sich auf ihren Gast Raul Aguayo-Krauthausen. 

Krauthausen ein in Berlin lebender deutscher Aktivist für Inklusion und Barierrefreiheit, Gründer der Sozialhelden, studierter Kommunikationswirt und Design Thinker, der sich für unterschiedliche soziale Projekte einsetzt und selbst einige Projekte ins Leben gerufen hat. Er hat Osteogenesis imperfecta, ist auf einen Rollstuhl angewiesen und setzt sich ganz gezielt ein für Inklusion. Er möchte aufmerksam machen auf das, was gelingt, aber auch Augen und Ohren öffnen für jenes, was sich noch ändern muss. Mit Raul Krauthausen werden Schüler*innen mit und ohne Behinderung, Eltern, Lehrer*innen und alle an Inklusion Interessierten im Abendgespräch miteinander sprechen, reden, diskutieren, gebärden, hinschauen und hautnah erleben, wenn der Gebärdenchor der IGS Nordend die Veranstaltung eröffnet. Wie Gebärden Musik erzählen, das können Gäste wie Besucher der Veranstaltung hautnah verfolgen, erleben und selbst nachspüren, welche Bilder und Gedanken das dabei in ihnen auslöst. Nicht nur die Gäste, auch die Besucher kommen zu Wort, und vielleicht lassen sich alle inspirieren, denn „An Inklusion kommt niemand vorbei!“. 

 

Ein Zeitungsbericht der Frankfurter Rundschau vom 06.03.2020 über das Abendgespräch findet sich hier!

 



In diesem Jahr wurden die Studierenden der Ensemble Akademie (IEMA) intensiv auf das Education Projekt mit der IGS Nordend vorbereitet, da im Vergleich zum letzten Jahr auch der Sponsor, die Crespo-Foundation, eine Intensivierung der Arbeit gewünscht hatte.
So wurden 4 Gruppen mit 4 verschiedenen Konzepten zusammengestellt, in die sich unsere 105 Schüler*innen einwählen mussten:
Water music
Minimal music
Accident or ART?
Kollektiv 100
Es stellte sich als sehr positiv heraus, dass die Klassengruppen auseinandergerissen wurden und thematisch gewählt wurde. Am Ende der Projektwoche gab es eine interne Zwischenpräsentation in den Gebäuden des Ensemble Modern. Am Ende des zweiten Blocks im Sommer soll eine große öffentliche Präsentation stattfinden.