In den Jahrgängen 9 und 10 stellen die Schüler/innen eine Arbeitsproduktion vor einer Jury vor. Mit Beratung und Absprache wählen sie eigenständig ein Thema und bearbeiten es. Die Bearbeitung kann sowohl eher praktisch als auch eher theoretisch erfolgen. Das Thema kann sich auf schulische Zusammenhänge (Fächer, Projekte) beziehen oder völlig unabhängig davon sein.

Die Jury, zusammengesetzt aus einem Mitglied der Schulleitung, einem Elternteil aus dem Jahrgang, einer/m Schülervertreterin/er aus dem Jahrgang 8 und der betreuenden Lehrkraft beurteilt die Präsentation.

Kriterien sind hierbei:

  • Gestaltung und Wirkung-Ästhetik
  • Vortrag-Rhetorik
  • Arbeitsleistung-Quantität
  • Qualität-inhaltlich, methodisch, persönlich

Die Präsentation vor einer Jury ist eine neue Qualitätsstufe im Hinblick auf Präsentationsformen, Freies Sprechen und Zeitmanagement.

Sie führt die im Rahmen der Hauptschul-und Realschulprüfung erworbenen Fähigkeiten weiter und bereitet intensiv auf Präsentations-und Prüfungssituationen nach der Regelschulzeit vor.

 

 

 

 

Eigenverantwortung - Selbständigkeit - Kreativität -  Diese Begriffe beschreiben die übergeordneten Lernziele der „Projekte“ in den Jahrgängen 9 und 10 in besonderem Maße.

Jenseits der traditionellen schulischen Fächeraufteilung arbeiten die Schüler/innen an dem Projekttag (Donnerstag) mit ihren Lehrer*innen (und teilweise externen Fachkräften) zusammenhängend in einem Block (4 Unterrichtsstunden) an einem Thema oder einer Aufgabe. Dies kann z.B. das Drehen eines Films, das Entwerfen und Bauen von Designer-Möbeln oder das Entwickeln von Energiesparkonzepten für die Schule sein.

Außerhalb der Schule kann es z.B. die Gestaltung und Herstellung eines Zifferblattes aus Metall an einer Berufsschule, die Betreuung älterer Menschen in einem Senioren*innenheim oder die Begleitung einer Grundschulklasse sein.

Die Schüler*innen stellen am Ende des 8.Schuljahres in einer Bewerbung dar, warum sie sich für das entsprechende Projekt geeignet halten.

 

Titel der Projekte in diesem und vergangenen Schuljahren:

 

 

Im Jahrgang 9 finden an unserer Schule regelmäßig Sprachenfahrten statt. Die Fahrten gehen je nach Wahl der  jeweiligen Fremdsprache normalerweise nach England, Italien oder Frankreich.

 

 

 

 

Bei der Sprachenfahrt im Jg. 9 im Fach Latein geht es nicht um sprachlichen Austausch, sondern darum, zu erfahren, wie die Römer der Antike gelebt, gedacht, gebaut, gegessen, getrunken, sich vergnügt haben. Hervorragend lässt sich das erleben entweder in Pompeji, wo es auf sehr engem Raum hervorragende Zeugnisse der römischen Kultur zu bestaunen gibt oder aber in Rom selbst, wo sich die Antike nicht mehr in Reinkultur zeigt, sondern auch ihr Zerfall, ihre Zerstörung und auch Fortentwicklung in der Renaissance. Beides mögliche, spannende Ziele, an denen unsere Schülerinnen und Schüler sehr viel erfahren können. Mit zu Hause vorbereiteten Präsentationen bringen sich alle gegenseitig die Antike nahe.